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Mit Gmail.com erreichen Sie wichtige Nachrichten in Echtzeit

Ihre Nachrichtenzentrale auf dem stillen Örtchen. Mit Gmail.com empfangen und senden Sie Ihre Nachrichten, wann Sie wollen und wo Sie wollen. Ob Handy, Notebook, Tablet oder Desktop-PC: Sie haben jederzeit Zugriff auf die aktuellen E-Mails.

Zur Entwicklung von Gmail.com

Als Google seinen Freemail-Service Gmail.com am 1. April 2004 ankündigte, schlug die Nachricht ob des für damalige Verhältnisse riesigen Speichers von einem Gigabyte wie eine Bombe ein. Bereits in 2005 wurde das Volumen von Gmail auf zwei Gigabyte erweitert. Aktuell wirbt Gmail.com mit einem kostenlosen Speicherkontingent für Gmail.com, Google+ und Google-Drive von 15 Gigabyte. Über eine Bezahlfunktion kann der Nutzer von 100 Gigabyte bis zu 30 Terabyte Speicherplatz auf monatlicher Basis mieten.

Zu Beginn gab es im Europäischen Wirtschaftsraum Probleme mit dem Namensrecht. In Deutschland, Großbritannien und Polen wurde die Bezeichnung Gmail anderen Unternehmen zugesprochen. Ebenso in China. Für Deutschland wurde anstatt Gmail kurzerhand die Domäne Googlemail.com eingeführt. Seit Juni 2012 sind alle Gmail-Accounts über die Domäne Gmail.com erreichbar.

Look & Feel einer lokalen Installation

Wer bisher Mailprogramme auf dem lokalen PC genutzt hat, dem wird der Umstieg auf Gmail keine Probleme bereiten. Ein integriertes Adressbuch, eine lernfähige Rechtschreibprüfung sowie Textformatierungsmöglichkeiten sind auch Bestandteil von Gmail.com. Für den experimentierfreudigen User lassen sich in den Einstellungen über die Gmail Labs weitere Features in Gmail integrieren.

Gmail.com speichert eine Nachricht im Entwurfstadium ab, wodurch ein vollständiger Verlust des Textes durch Verbindungsstörungen oder versehentlichem Schließen des Browsers weitgehend verhindert wird.

Sicherheit für den Benutzer

Gmail.com verfügt über umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen, die den Account vor unbefugtem Zugriff schützt. So werden die letzten 10 Zugriffe auf den Mailaccount mit Gerätetyp, IP und Zeitstempel von Gmail für den User einsehbar protokolliert. Die eigene IP-Adresse wird ergänzend angezeigt und es ist möglich, andere offene Instanzen sofort zu beenden.

Durch interne Algorithmen wird seitens Gmail.com bei Verdacht eines Missbrauchs der Mailaccount für einen definierten Zeitraum gesperrt. Diese Sperre liegt im Minutenbereich, kann jedoch bis zu 24 Stunden andauern.

Seit 2014 unterstützt Gmail eine Zwei-Stufen-Authentifizierung. Hierbei werden ergänzende Codes als SMS an das registrierte, persönliche Handy des Nutzers gesandt. Alternativ ist die Berechnung des Sicherheitsschlüssels durch eine Android-App, den Google Authenticator, möglich.

Gmail.com auf mobilen Geräten

Durch die enge Verknüpfung mit dem Android-Betriebssystem von Google ist Gmail.com für den mobilen Einsatz bestens gerüstet. Neben den Apps für Android und Apple iOS (ab der Version 7.1), wird auch für Blackberry ein Plug-In angeboten. Durch die Einbindung der mobilen Devices erreichen Sie wichtige Nachrichten umgehend und Sie können sofort reagieren.

Kritischer Blickwinkel

Neben den positiven Aspekten besteht auch Anlass zur Kritik:
Gmail.com ist ein umfangreicher, kostenloser Service, der sich über Auswertung der Mails durch Google-Adwords finanziert. Aus den Inhalten der Mails wird ein Profil erstellt und beim Besuch von Internetseiten zielgerichtete Werbung eingeblendet.

Durch die Enthüllungen von Edward Snowden wurde deutlich, wie umfangreich auch Gmail.com die Daten der Nutzer archiviert. Ob vor diesem Hintergrund tatsächlich davon ausgegangen werden kann, dass Informationen und Mails gelöscht werden. Die Lizenzbestimmungen sind nach amerikanischem Recht gefasst und geben Google und Gmail umfangreiche Möglichkeiten zur Auswertung von Nachrichten. Auch von Nachrichten Dritter, die mit Gmail.com gar keine vertragliche Grundlage, sprich kein Gmail-Konto haben.

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